Steampunk gegen das Patriarchat
Du denkst, du würdest wissen, wer ich bin und was meine Bestimmung ist.
Du denkst, meines Wohlbefindens Risse seien ein einfacher Witz, die du schnell mit ein paar Schmeicheleien verwischst.
Und der Grund für meine gegenwärtige Anwesenheit auf dieser Erde, ist aber nicht, damit ich deiner lächerlichen Aufmerksamkeit gerecht werde.
Ich muss nämlich sagen, deine Existenz scheint kein Nutzen für die Welt, lediglich darin ihr zu schaden, einfach, weil es dir gefällt.
Siehst du nicht, was du mit ihr anstellst? Und ja, ich weiß, du kannst nichts dafür – die anderen dies und das.
Aber bitte, schweig. Schließ diese Tür und lass mich jetzt machen.
Keine Sorge, ich werde diese Welt schon des Patriarchats entledigen, Ich öffne die Tore – dorthin, wo wir die Leichtigkeit der Vielfalt verewigen, um all diejenigen zu entschädigen, die du mit deiner Macht versuchtest zu bekriegen.
Und bevor sie und die Natur ihren Verletzungen erliegen, gaben sie mir diese wertvollste Mission.
Dich und deines Gleichen soll ich bei all dem leider verschonen… Leider, denn du könntest dich nicht an diese Welt gewöhnen, die ich erschaffe.
Zu sehr würden jene verwöhnt, die du versuchtest zu hassen.
Aber das ist nicht schlimm. Dann leide eben ein wenig. Es ist dennoch ein Gewinn, denn dein Leben ist dir schwierig.
Ihr habt sie zerstört. Ihre Schönheit und ihr Selbstbewusstsein. Habt sie zum Lustobjekt gekürt und bringt sie ständig zum Weinen…
Wen? Such es dir aus, die Frau, Mutter Natur, deine Tochter, dein Weib.
Aber dir gegenüber hege ich eine wachsende Gleichgültigkeit, Dein Verständnis für diese pure Wahrheit ist von meinem noch viel zu weit, Denn ich trage diese Weisheit.
Du bist lediglich der Antiheld, der es niemals kapiert. Aber wie gesagt, das wird mich wiederum niemals tangieren.